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Goldmark ArtikelDie Goldmark war die Währung des deutschen Kaiserreiches von 1871 bis 1918. Der Ausdruck "Goldmark" ist erst später entstanden zur Unterscheidung von der durch Inflation entwerteten Papiermark. Die Währung hieß offiziell Mark. Die Goldmark war eine goldgedeckte Währung, das heißt, die Münzen besaßen einen inneren Wert in Edelmetall, waren also Kurantmünzen.
Die höchsten Münzwerte waren dementsprechend in Gold geprägt.
Der Edelmetallgehalt orientierte sich dabei am Pfund Sterling, das recht exakt 20 Mark entsprach.
100-Goldmark-Schein aus dem Jahr 1908
Die Mark wurde 1873 in Verkehr gebracht und war zu dem 1.01 1876 einziges gesetzliches Zahlungsmittel. Erste Prägungen von Goldmünzen gab es bereits ab 1871.== Münzen des Dt. Kaiserreiches ==
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Goldmünzen mit 900/1 Tausend Feingehalt:
- 20 Mark 7,168g Gold
- 10 Mark 3,583g Gold
- 5 Mark 1,791g Gold
Kleinere Werte wurden in Silber mit 900/1 Tausend Feingehalt geprägt, wobei 1 Mark 5g Silber entsprach.
- 5 Mark 25g Silber
- 3 Mark 15g, ab 1908 geprägt
- 2 Mark 10g
- 1 Mark 5g
- 1/2 Mark 2,5g
Der Taler der Vorgängerwährung entsprach in dem Feingehalt etwa 3 Mark und war als solcher noch lange in dem Umlauf. Als diese ziemlich verbraucht waren, wurde die Münze zu 3 Mark eingeführt.
Das 20 Pfennig-Stück war sehr klein und filigran und entsprechend schnell verschlissen.
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Scheidemünzen ohne Edelmetallgehalt aus Bronze und Nickel-Legierungen:
- 25 Pfennig in Jugendstil-Gestaltung
- 20 Pfennig
- 10 Pfennig
- 5 Pfennig
- 2 Pfennig
- 1 Pfennig
Während des ersten Weltkrieges wurden Münzen aus Aluminium und Stahl geprägt.
Ähnlich zu den heute umlaufenden Euro-Münzen gab es eine Vielfalt an Münzbildern in den großen Einheiten von 2 Mark bis 20 Mark. Jedem Bundesstaat war es erlaubt, eine Seite zu gestalten und Münzen zu prägen. In der Regel war dies das Abbild des jeweiligen regierenden Monarchen, die freien Städte Bremen, Hamburg und Lübeck prägten das Stadtwappen auf ihre Münzen. Die andere Seite war einheitlich mit dem Reichsadler versehen, dessen Gestaltung aber einmal geändert wurde, so dass es Münzen mit "kleinem" und "großem" Reichsadler gibt.
Auch Gedenkmünzen mit besonderen Motiven gab es bereits.
Die kleinen Münzen bis 1 Mark waren einheitlich gestaltet.
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1.000-Goldmark-Schein aus dem Jahr 1910
Natürlich konnte ein industrialisierter Staat nicht mit einer rein goldgedeckten Währung auskommen, so dass die Reichsbank auch Banknoten ausgab, bis in Scheinen zu 1 Tausend Mark. Diese Banknoten waren mit der Zusicherung versehen, dass sie jederzeit in gesetzliche Zahlungmittel (also Goldmünzen) umgetauscht werden konnten.
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